der kalte krieg ist beendet. einige strategen scheinen das zu bedauern. die gegenseitig ausgefeilten feindbilder halfen über jahrzehnte, den eigenen laden beisammen zu halten, die angst vor dem anderen (per definition bösen) ließ so manchen steuergroschen in die kassen der rüstungsindustrie springen; den älteren klingelt dabei noch das wort "wettrüsten" in den ohren. für
feindbilder symptomatisch ist eine verzerrte bewertung von tatsachen -- gegeben ein und dieselbe tat, würde diese also unterschiedlich interpretiert werden, je nachdem, ob "wir" oder "sie" dafür verantwortlich sind. da feindbilder dem eigenen machterhalt dienlich sind und handlungsbedarf suggerieren können, ist eine feindbildfreie phase nicht lange wahrscheinlich. moderne feindbilder sind der etwas abstrakte internationale terrorismus, oder sie sitzen -- je nach wirtschaftspolitischer vorstellung -- in lateinamerika.
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von der neusten
spiegel-online-horrormeldung zum deutschen bildungswesen könnte man beinahe jeden satz kommentieren. bevor ich damit beginne, bitte ich darum, zum spaß
den bericht erst einmal selbst zu lesen und daraus ein fazit zu ziehen. danach geht es hier weiter ;-)
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banken waren schon immer institutionen, mit denen ich so wenig wie möglich zu tun haben wollte. bei jedem betreten einer bank befällt mich das durchdringende gefühl, keines mehr zu haben. sie saugen emotionen weg wie ein schwarzes loch, und hinterlassen eine kalte, graue, innere leere. die belgische nicht-regierungs-organisation
netwerk vlaanderen erklärt in bester yes-men-manier, wo dieses unbehagen seinen ursprung nimmt:
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