eigentlich sollte das ein kommentar im vogelwart-blog meines werten kollegen hof werden -- falls jemand einen tip hat, warum ich nur dort schon wieder an den captchas zur spam-bekämpfung scheitere, wäre ich dankbar. nun also hier -- vorweg empfiehlt sich die lektüre des angesprochenen eintrags:
deutsche fußtritte für menschenrechte.
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warum welche meldung wie in den nachrichten kommt, ist immer wieder einen genaueren blick wert. wie ich schon
früher schrieb, scheint venzuela gerade besondere aufmerksamkeit zu genießen, was selektive wahrnehmung und bewertung angeht. heute sind es schwere ausschreitungen bei einer studidemo.
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so langsam kommen wir an den punkt, wo auch unsere landesfürsten (und -innen) farbe bekennen müssen -- sind für sie die menschenrechte nur eine kampfphrase, oder stehen sie zu ihnen, halten sie sogar als werte hoch, die es zu verteidigen gilt? wie die
taz berichtet, stößt ein schattenbericht nämlich die vereinten nationen soeben mit der nase drauf, daß
in deutschland mindestens das menschenrecht auf freie bildung längst zur verhandlungssache degradiert wurde.
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noam chomsky hielt am 20. april 2005 an der university of washington einen vortrag unter dem titel
"illegal but legitimate -- a dubious dictrine for the times". in der anschließenden diskussion sprach er, wie es so seine unverwechselbare art ist, in aller ruhe einen satz aus, der anderen vermutlich trocken im halse stecken bleiben würde. dem spontanen applaus des publikums zufolge bringt er damit allerdings nicht weniger als genau auf den punkt, was viele aus dem zeitgeschehen herauslesen.
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menschenrichter
Donnerstag, 11. Oktober 2007 01:29
"wo leben wir eigentlich?", fragt der geschätzte kollege hof in seinem blog. das ovg münster hat nämlich kurz gefaßt entschieden, daß die landesregierung von nordrhein-westfalen
nicht an die völkerrechtlich verbrieften menschenrechte gebunden ist. da kann man sich das zurecht mal fragen.
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ohne eine genaue statistik zu rate gezogen zu haben, gehe ich nach heuristischen überlegungen davon aus, daß enge paarbeziehungen nüchtern betrachtet eine deutlich über zufall gelegene wahrscheinlichkeit haben, irgendwann wieder zu enden. die meisten menschen, selbst wenn sie sich gerade in einer glücklichen beziehung befinden und sie schwören könnten, daß sie bis an ihr lebensende erfüllend bleiben sollte, dürften bei einem kritischen blick in ihre vergangenheit sehen, daß sie sich schon ein paar mal ganz ähnlich gefühlt haben. oder es damals wenigstens glaubten.
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