heute morgen wurde mir wieder einiges klar. ich lauschte, am fair gehandelten bio-kaffee nippend, einer diskussion über "casino-kapitalismus", als der
insm-botschafter und
kronberger kreiser prof. jürgen donges mit erleuchtenden worten die frage beantwortete, warum denn z.b. von all den altbekannten vorschlägen -- donges brachte grad selbst welche ein -- für umweltfreundlichere autos irgendwie nie welche umgesetzt werden. mit den worten der moderatorin: "da könnte man was machen [...] aber warum passiert's nicht?"
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hola: der
deutschlandfunk,
das zdf und sogar der
kölner stadtanzeiger berichten von der wundervoll
gefälschen new york times, die gestern in us-amerikanischen großstädten unter anderem das ende des irak-krieges verkündete.
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kraft schöpfen
Montag, 10. November 2008 00:18
eine zeitlang wurde man mit der "power of positive thinking" gequält, um die psycho-batterien wieder aufzuladen. mir waren methoden schon immer suspekt, bei denen man sich einfach einreden soll, daß alles irgendwie toll ist. obwohl ich andererseits auch watzlawicks ansatz unterstützen möchte, daß wir vielfach unglücklich sind, weil wir nicht merken, daß wir eigentlich glücklich sind. however, ich möchte mal eine lanze für "the power of negative thinking" brechen. diese beiden hertzfeldt-werke können einem immer wieder das leben versüßen:
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so oder so ähnlich würde vermutlich eine pressemitteilung aus dem hause unserer bildungsministerin annette schavan überschrieben sein, die die milliardenschweren staatlichen aufpeppelungsprogramme zum thema hätte. denn in ihrem ressort scheint man nicht nur "alles wird gut" zu denken, sondern sich ein "alles
ist exzellent, was wollt ihr denn?" vor den kopf genagelt zu haben, und durch dieses dicke brett ist keine neue information mehr ohne inhaltliche verluste zu bohren. eine his-studie belegte dies gerade in seltener klarheit.
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